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Aufstellungs- und Benutzungshinweise für Vario-Bienenbeuten

 

Wir bitten Sie beim Aufstellen und Imkern mit der Variobeute  auf folgendes zu achten:

 

1)      Der Standfuß

Unter normalen Verhältnissen lässt sich das Schraubfundament problemlos in die Erde eindrehen. Bei trockenem oder hartem Boden empfiehlt es sich mit einem Pflock, Erdbohrer oder Erdspieß und einem Vorschlaghammer das Loch vorzuschlagen. Gießen Sie Wasser in das vorgeschlagene Loch und lassen Sie dies circa 5-10 Minuten einwirken, damit der Untergrund feucht wird. Nachdem Sie zwischenzeitlich das Beutenaufnahmegestell mit dem Schraubfundament verschraubt haben (zwei Stück M10 x 50mm Schrauben), drehen Sie es senkrecht in die Erde ein. Hierbei dient Ihnen die auf dem Gestell befindliche Libelle zur Orientierung.  Überprüfen Sie zusätzlich das eingedrehte Schraubfundament mit der Beutenhalterung mit einer Wasserwaage, bevor Sie die Variobeute aufsetzen, auf waagrechten Stand.

Es kann herstellungsbedingt vorkommen,  dass zwischen der Auflage der Beutenhalterung und der Platte des Schraubfundamentes mit einem flachen Metallstreifen, Unterlegscheibe oder ähnlichem nachjustiert werden muß, damit die Variobeute exakt waagrecht steht.

Je nach Körpergröße des Imkers wird das Schraubfundament 40-50 cm in die Erde fest eingedreht. Drehen Sie das Schraubfundament so weit ein, dass Sie bequem im Brutraum in aufrechter Körperhaltung arbeiten können. Sollte das Bohrfundament in der Erde sich mit der Zeit lockern, drehen Sie den Erdanker einige Umdrehungen heraus, steuen rieselfähigen  Sand um den Pfosten und drehen das Bohrfundament wieder hinein. Dann sitzt es wieder bombenfest.

 

2)      Kette und Kettenlänge einstellen

Der Honigraum ist mit einer Kette gegen Überkippen gesichert. Die Kettenlänge wird so eingestellt, dass der Schwerpunkt des Honigraums deutlich in der Kette hängt (etwa 80-85Grad) und keine Waben aus dem Honigraum fallen können. Des Weiteren ist die Kettenlänge so einzustellen, dass Brutwaben aus dem Brutraum genommen werden können und  der Honigraum nicht auf den Brutraum der Bienenbeute fallen kann (Quetschgefahr).

Achten Sie darauf, dass die Kette immer ordnungsgemäß eingehakt bzw. befestigt ist. Gleiches gilt auch für die Verriegelung.

Mit den Herbststürmen kann es vorkommen, dass die Kette an der Beute schlägt oder reibt. Falls die Beute dort starken Stürmen ausgesetzt ist, ist es ratsam die Kette im Winter zu entnehmen, damit die Bienen ruhig überwintern.

 

3)      Fluglochbrett anbringen und entfernen

Das Fluglochbrett wird ohne Verschraubung in die Fluglochabdeckung eingehängt. Hierbei heben Sie die Fluglochabdeckung an und setzen den oberen Schlitz des Anflugbrettes in das Klavierband der Fluglochabdeckung und klappen beides nach unten bis es fest sitzt. Auf diese Weise lässt sich auch eine Pollenfalle einsetzen.

 

4)      Öffnen der hinteren Beutenwand (Trommelraum)

Die Trommelraumabdeckung ist rechts und links mit zwei Drehriegeln geschlossen. Nachdem Sie beide Drehverschlüsse entriegelt haben, können Sie den rechten Drehverschluss, bei nach oben geklappter Rückwand, auf der rechten Seite einhängen. Dadurch kann die Rückwand nicht zu fallen. Dies ist praktisch, denn es ermöglicht Ihnen mit beiden Händen im und am Trommelraum zu Arbeiten.

 

5)      Abnahme und wieder Aufsetzen des Honigraumes

Der Honigraum bleibt im Normalfall immer auf dem Brutraum. Er kann jedoch durch Entriegeln der Scharniere vom Honigraum abgegenommen werden. Achten Sie darauf, dass die Drehriegel immer eingerastet sind.

Wir wünschen Ihnen beim Imkern mit Ihren Bienen viel Freude.