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1. Wöchendliche Durchschau bei der Vario-Bienenbeute mit Abstandhalter?

Frage:

Durch die Ausbuchtungen für die Rähmenchenohren (Abstandhalter) kann man die Waben leider nicht verschieben und somit Platz zur Durchschau des Volkes schaffen. Es besteht immer die Gefahr, die Bienen zu rollen. Haben Sie da eine andere Technik oder Vorgehensweise?

Antwort:

Grundsätzlich werden bei jeder Schwarmkontrolle erst die Drohnenwaben gezogen. Hieran sieht man in der Regel den Zustand des Volkes. Baut das Volk normal, brauchen keine weiteren Waben bewegt werden.

Ist eine komlpette Brutdurchsicht notwendig, so zieht man man eine Wabe auserhalb des Brutnestes  und parkt diese. Hier entsteht eine Lücke (Arbeitsraum) . Nun werden alle einzeln gezogenen Waben begutachtet und um eine Position versetzt wieder in gleicher Reihenfolge in die Beute eingesetzt. Ein Rollen der Bienen wird dadurch verhindert. Zum Schluss setzt man die geparkte Wabe an neuer Stelle wieder ein.

 

2. Wann Bodengitter und Bodenbrett benutzen?

 Das Bodengitter befindet sich immer in der Beute (offener Boden). Dies führt zu einer besseren Belüftung und Tempertaturregelung im Bienenvolk.

Sitzt es in oberster Stellung unter dem Bienenvolk, so dient es gleichzeitig als Bausperre. Im Spätsommer, wenn der Bautrieb der Bienen erloschen ist, kann es in die unterste Stellung eingeschoben werden. Auch im Winter ist der Boden offen.

Das Bodenbrett wird nur zum Zählen von Varroamilben eingeschoben und muß bei der Behandlung mit Verdunstern eingeschoben sein.

 

3. Überwintern und erweitern im Einvolkbetrieb

Bei der Einvolk-Betriebsweise wird das Volk in einer Hälfte der Vario-Bienenbeute senkrecht überwintert. Nach dem Auffüttern das Absperrgitter entnehmen. Das Volk bewegt sich während des Winters nach oben in den Honigraum und legt dort das neue Brutnest im Frühjahr an. Hier kann es auch erweitert werden (durch Trennschied versetzen).  

Wollen Sie nun den Honigraum (meist zur Kirschblüte) aufsetzen, gehen Sie so vor.

1. Im Brutraum unten alle alten Waben entnehmen.

2. alle Waben des Brutnestes vom Honigraum in gleicher Reihenfolge in den Brutraum mittig setzen. Rest mit Mittelwände auffüllen.

3. Absperrgitter einlegen und Honigraum mit unbebrüteten Waben und Mittelwänden auffüllen.

Ist das Volk noch schwächer können Sie auch stufenweise mit den Trennschieden arbeiten.