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5kg mehr Honig bei 5kg weniger Futter

Wie kann man das erreichen ?

Ganz einfach: 

Gesamtleistung eines Volkes =  Kraft x Weg/Zeit x Anzahl Flugbienen

oder:

Leistung einer Biene x Anzahl Flugbienen  

 

  1. Kurze Wege im Volk bzw. in der Beute: Wenn Tausende Bienen im 4. Stock Nektar ablagern, dann müssen sie dorthin laufen, das kostet viel Zeit, Energie und führt zu geringerer Leistung sprich weniger Honig.
  2. bessere Be- und Entlüftung: Die Feuchtigkeit aus  dem Nektar zu schaffen ist im 1. Obergeschoss einfacher als aus dem 3. und 4. Obergeschoss.  Dies geschied noch einfacher wenn der Beutenboden in der Variobeute komplett offen ist.
  3. besserer Wärmehaushalt durch verbesserte Isolation (doppelwandig) und dichte Beuten mit umlaufenden Falz.
  4. Denn, je weniger Bienen wärmen müssen, umso mehr Nektar können sie eintragen.  Die Bienen haben nahezu bis auf wenige Tage im Sommer das ganze Jahr über das Brutnest auf 35 Grad aufzuheizen. Der Brennstoff für die Bienen ist der Honig. Je weniger geheizt werden muß, je mehr Honig wird eingelagert für den Imker.
    Starke Völker und gute Beutenisolation sind ein Garant für eine schnelle Frühjahrsentwicklung. Wie allgemein bekannt ist, wird der Futtervorrat im Bienenvolk zu 2/3 zum Heizen benötigt. Honig ist der Brennstoffvorrat für die Bienen. Bei einem jährlichen Gesamtverbrauch von 60 -100 kg pro Volk lassen sich bei guter Beutenisolierung erheblicher Futterverbrauch einsparen.
  5. Größere Ableger bilden: Je größer der Ableger, umso leichter kann er sich selbst versorgen und natürlich und schneller entwickeln. Eine größere Bienenkugel strahlt im Verhältnis zur Masse relativ weniger Wärme ab. Größere Ableger benötigen in der Variobienenbeute bei normalen Trachtverhältnissen keine zusätzliche Fütterung.
  6. offener Boden im Sommer: in natürlichen Bienenbehausungen, wie hohle Bäume, reinigen die Bienen nicht ihren Beutenboden (weil es den nicht gibt), sondern der Abfall fällt einfach nach unten. Das Reinigen des Beutenbodens und hinausschleppen von Abfall kostet Zeit und ist hygienisch bedenklich.
  7. ungebetene Gäste im Bienenvolk: je weniger Störungen durch Mäuse, Ameisen, Wachsmotten, u.a. im Volk auftreten, desto mehr können sich die Bienen um ihre eigene Arbeit wie Brutpflege und Nektar sammeln konzentrieren.
  8. Stärkere Isolation und offener Gitterboden in der kalten Jahreszeit. Ein möglichst geringer Futterverbrauch im Winter führt zu weniger Darmbelastung bei den Bienen und folglich zu weniger Krankheiten (Ruhr, Nosema, etc.)
  9. Zugluft ist ein großer Feind der Bienen. Durch Verkittung der Beuten müssen die Bienen die Zugluft  unterbinden. Meist ist der Imker die Ursache für starke Verkittung, da er ständig die Beuten aufreist und das an mehreren Stellen. Falzlose Beuten sind zugluftanfällig und neigen zur stärkeren Verkittung.


... folglich, 5 kg mehr Honig und 5 kg weniger Futter durch eine gute Beute, das ist keine Utopie.